Modulanlage

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Module:

Die Modulanlage des MBC Poing besteht aus einzelnen Teilstücken (Modulen). Durch die Modulbauweise können Modellbahnanlagen leicht transportiert und gelagert werden. Bei der bestehenden Anlage sind die Übergänge der Module normiert, wodurch die Module beliebig miteinander kombiniert werden können. Dies gilt für einige Modulgruppen, wie beispielsweise für unsere Bahnhöfe, nicht. Bei der im Bau befindlichen Gebirgsstrecke sind die einzelnen Segmente festen Positionen zugeordnet. Diese Anlage ist Motiven einer Eisenbahnstrecke („Gesäuse“) in der Steiermark nachempfunden. Der Verein verfügt über mehr als 70 Module.

Thema:

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Detail 01

Unsere Vereinsanlage nach deutschem und österreichischem Vorbild wird nach wie vor im Stil der Epochen III und IV (1945/49 bis 1990) erbaut. Es handelt sich hierbei um eine Nebenbahn, die in eine ein- und zweigleisige Hauptbahn übergeht.

Betrieb:
Bei unseren öffentlichen Fahrtagen führen wir sporadisch eine Zugparade durch. Alle Züge passieren hierbei nacheinander die gesamte Strecke und es werden dabei zu jedem Zug einige Informationen über das große Vorbild erzählt.
Hier nun noch weitere Infos:

  • Spur H0 (Maßstab 1:87, 87 cm im Original entspricht 1 cm im Modell)
  • Zweileiter-Gleichstrom Digital DCC oder Analog 0 – 15V
  • Schienenprofilhöhe 2,1 mm
  • wechselbare Kupplungsköpfe
  • lichte Höhe für Fahrzeuge inkl. Beladung 6 cm
  • max. Zuglänge: 230 cm

Regelungen:
Die wichtigsten Regeln zum Modulbau und einige Bautipps sind in unserem Handbuch, das den Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht, festgehalten. Hier einige Auszüge:

Aufbau eines Moduls bzw einer Anlage:
Als Unterbettung der Gleistrasse verwenden wir Kork, da er die Geräuschentwicklung beim Befahren des Gleises stark vermindert. Eine exakte Justierung von modulverbindenden Gleissträngen ist enorm wichtig, damit das Überfahren der Schnittstellen problemlos möglich ist. Unser Verein verwendet hierfür genormte, zueinander passende Kopfstücke mit präzisen Führungen. Einstellbare Füße ermöglichen beim Aufstellen der Anlage Höhenanpassungen an die örtlichen Begebenheiten.
An einem Ende der bestehenden Anlage befindet sich eine Wendeschleife und am anderen Ende eine Abstellgruppe in Form eines Schattenbahnhofes. Eine Drehscheibe dient zum Wenden und Umsetzen der Lokomotiven. Weitere Bahnhöfe in der Anlage sind „Herberting“, „Stresslingen“ und „Pfaffing“.

Detail_02Landschaft:
Die grobe Landschaftsstruktur erhalten wir durch im Baustoffhandel erhältliche PU-Schaumplatten, die eigentlich zur Isolierung von Wänden dienen. Diese Platten können sehr gut mittels Raspel und Feile in Form gebracht werden. Ein positiver Nebeneffekt ist das geringe Gewicht. Die weitere Oberflächen- gestaltung erfolgt mit Gips.

Digital DCC:
Seit Inbetriebnahme unserer Gebirgsstrecke haben wir den überwiegenden Teil unserer mobilen Anlage bereits auf digitalen Fahrbetrieb umgestellt. Die aktuell noch analogen Module werden derzeit ebenfalls umgerüstet.

 

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